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Landeskrebsregister NRW sagt Veranstaltungen ab

Der Schutz von einer Corona-Infektion und der Schutz unserer Gäste und unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat oberste Priorität

Bochum, Gesundheitscampus – Auf Grund des starken Anstiegs der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich die Geschäftsführung des Landeskrebsregisters NRW kurzfristig entschieden, alle Veranstaltungen in den kommenden zehn Wochen abzusagen. „Mit den Absagen folgen wir den Empfehlungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und leisten unseren Beitrag, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Ziel ist es, das Infektionsrisiko für unsere Gäste und für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu minimieren“, erklärt Dr. Andres Schützendübel, Geschäftsführer des LKR NRW.

Die Teilnehmer/innen, die sich für Veranstaltungen des LKR NRW angemeldet haben, werden individuell über die Absagen informiert. Die Veranstaltungen werden im Herbst nachgeholt und die neuen Termine werden auf der Homepage und im Newsletter bekannt gegeben, Anmeldung zum Newsletter unter www.landeskrebsregister.nrw.

Für das LKR NRW bedeutet die Absage der Veranstaltungen ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Aber die aktuelle Situation erfordert außergewöhnliche Maßnahmen. Denn die Zahl der nachgewiesenen Infektionen durch das Coronavirus erhöht sich in Nordrhein-Westfalen weiter. Auch gibt es jetzt die ersten Todesfälle, die deutlich machen, dass die Situation ernst ist. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales informiert über den aktuellen Stand der Corona-Infektion kontinuierlich unter www.mags.nrw/coronavirus.

„Alle öffentlichen Einrichtungen, vor allem die Ärzte und Krankenhäuser befinden sich zurzeit in einer Ausnahmesituation, aber die Landesregierung und die Fachleute treffen die richtigen Entscheidungen, um ein Ausbreiten des Coronavirus zu verzögern. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Bevölkerung zu schützen und die medizinische Behandlung aller Infizierten sicherzustellen. Damit vermeiden wir den Zusammenbruch des gesamten öffentlichen Lebens, wie wir das zurzeit in Italien beobachten“, erklärt Prof. Dr. Andreas Stang, ärztlicher Leiter im LKR NRW.

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