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Dr. Peter Liese, MdEP und Olaf in der Beek, MdB besuchen das Landeskrebsregister NRW

Politik informiert sich über die Aufgaben des Landeskrebsregisters NRW

Bochum, Gesundheitscampus – Bei seiner Tour durch seinen Wahlkreis besucht Dr. Peter Liese, CDU das Landeskrebsregister NRW (LKR NRW). Peter Liese, approbierter Kinderarzt, ist seit 25 Jahren Mitglied im Europäischen Parlament und gesundheitspolitischer Sprecher der EVP Fraktion. „Ich bin gekommen, um mich über die Krebsregistrierung zur informieren, denn die Europäische Union plant einen Masterplan gegen Krebs mit dem Ziel, dass in 20 Jahren niemand mehr an Krebs sterben sollte“, so Peter Liese bei seinem Besuch. Deshalb war es für ihn besonders interessant zu erfahren, wie das LKR NRW seine Aufgabe, die Krebsregistrierung wahrnimmt. Denn das Ziel der Datenerfassung ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der medizinisch-onkologischen Behandlung und Versorgung zu leisten, um die Überlebenschancen des Einzelnen signifikant zu verbessern. Mit 18. Mio. Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland und hat dementsprechend mehr Krebsfälle und damit mehr Diagnose-, Verlaufs- und Therapiemeldungen p.a. als andere Bundesländer. Damit ist das LKR NRW das größte Krebsregister in Europa. Vor diesem Hintergrund ist das LKR NRW ein kompetenter Ansprechpartner bei der Entwicklung eines europäischen Masterplans gegen Krebs.

Auch die Bundes- und Kommunalpolitik informieren sich über die Aufgaben des Landeskrebsregisters NRW (LKR NRW). Olaf in der Beek, MdB FDP sagte bei seiner Begrüßung: „Ich freue mich, dass das LKR NRW jetzt endlich nach seinem Umzug von Münster nach Bochum in unserer Stadt angekommen ist. Die Entwicklung des Gesundheitscampus ist ein echter Erfolgsfaktor im Strukturwandel des Ruhrgebietes.“ Felix Haltt, FDP, stellv. Kreis- und Bezirksvorsitzender war nicht nur als Bochumer Kommunalpolitiker vor Ort, sondern auch als gesundheitspolitischer Sprecher von Frau Schneider, MdL. Er sagte: „Vor diesem Hintergrund ist es für mich sehr interessant, die Arbeit des LKR NRW kennenzulernen.“ Der Geschäftsführer Dr. Andres Schützendübel skizzierte bei seiner Einführung die Historie, die Gesetzeslage und die Aufgaben des LKR NRW. Die Abteilungsleiter/innen der Epidemiologie, der Klinischen Auswertungsstelle sowie der Datenannahmestelle stellten an Hand einer kurzen Präsentation ihre Fachbereiche vor.

Insbesondere die Ergebnisse der klinischen und epidemiologischen Auswertungen der Daten machten den Mehrwert und den Nutzen der Krebsregistrierung für beide Politiker deutlich. Aber es wurden auch über kommunalpolitische und regionale Themen diskutiert. Dazu zählte auch die Schaffung von Arbeitsplätzen in Bochum. Alleine im LKR NRW sind rund 80 Mitarbeiter/innen beschäftigt und sukzessive werden in der nächsten Zeit weitere 20 Stellen geschaffen. Auch die verkehrliche Anbindung des Gesundheitscampus war Thema. Innerhalb von Bochum ist der Campus sehr gut mit dem ÖPNV und mit dem Auto zu erreichen. Aber bei der Erreichbarkeit und der Verkehrsdichte über Bochum hinaus gibt es noch erheblichen Handlungsbedarf. Beide Politiker bestätigten, dass zurzeit die Lösung der Mobilitätsfragen die größte kommunalpolitische Herausforderung ist. Vor 15 Jahren stand das Thema Arbeitslosigkeit auf der Agenda, jetzt hat Bochum nahezu Vollbeschäftigung. Für alle Beteiligte war es ein sehr konstruktives und lebendiges Gespräch und es wurde deutlich, das LKR NRW ist als mittelständiges Unternehmen in Bochum angekommen.

 

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