|  | ERSTER CANCERQUALITYHUB IN BERLIN Erstmals bundesweiter Vergleich zur Qualität der Krebsversorgung gestartet. CancerQualityHub bringt Transparenz in die Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren – 350 Expertinnen und Experten diskutieren Versorgungsdaten in Berlin. Jedes Jahr erkranken rund 15.000 Menschen in Deutschland an einem Kopf-Hals-Tumor. Die Überlebenschancen sind gering: Vier von zehn Betroffenen sterben innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose. Jetzt wollen die Landeskrebsregister mehr Transparenz schaffen – mit dem neuen „CancerQualityHub“. Eine erstmals bundesweit koordinierte, dezentrale Auswertung der Landeskrebsregister vergleicht nun die onkologische Versorgungsqualität.
Bei der hybriden Auftaktveranstaltung des Deutschen Krebsregisters e.V. und der Plattform § 65c am 4. November 2025 in Berlin diskutierten rund 350 Fachleute die Ergebnisse der Daten aus den Landeskrebsregistern, die dazu dienen, Unterschiede in der Behandlungsqualität sichtbar zu machen und daraus gezielte Verbesserungen für die Versorgung abzuleiten.
Datenvergleich soll Kliniken und Praxen Orientierung bieten. Mit dem CancerQualityHub wird künftig die onkologische Versorgung in ganz Deutschland anhand einheitlicher Qualitätsindikatoren bewertet. Hier weiterlesen … |
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Mund- und Rachentumore (C00-C14)
Aktuelle Daten zu Mund- und Rachentumoren (C00–C14) bietet unser Online-Jahresbericht für NRW. Zusätzliche Informationen und interaktive regionale Auswertungen finden Sie hier im Datenblatt. |
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LKR NRW bei der DGHO Köln
Das Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen war auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) in Köln vertreten. Die DGHO-Tagung findet im jährlichen Wechsel in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Jetzt nutzte das Landeskrebsregister NRW die Gelegenheit, sich mit einem eigenen Messestand zu präsentieren. „Die DGHO in Köln war eine gute Gelegenheit, das Landeskrebsregister NRW sichtbar zu machen. Wir haben viele gute Gespräche an unserem Messestand geführt, denn der Mehrwert der Krebsregistrierung für die onkologische Versorgung ist nach wie vor nicht allen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten bekannt. Aber wir sind auf einem guten Weg“, erklärt Dr. Dominique Werner, Leiterin der Registerstelle. Neben dem Informationsstand hielten unsere Kolleginnen und Kollegen die folgenden Fachvorträge: Vorträge: - Kardiovaskuläre Mortalität bei Brustkrebs-Patientinnen - Dr. Christine Eisfeld
- Inzidenztrends und Überleben pulmonaler neuroendokriner Neoplasien basierend auf deutschen Registerdaten von 2008 bis 2023 - Dr. Andràs Szentkiralyi
- Epidemiologie von HPV-assoziierten Oropharynxkarzinomen - Hiltraud Kajüter
Poster: - Neuroendokrine Neoplasien des Ösophagus und ösophagogastrischen Übergangs in Deutschland 2009-2022 - Prof. Andreas Stang
- Entwicklungen der Stadienverteilung des neu diagnostizierten Prostatakarzinoms: Daten aus dem Krebsregister Nordrhein-Westfalen - Dr. Johannes Hüsing
- Inzidenz und Überleben von thorakalen Angiosarkomen in Nordrhein-Westfalen, 2008 bis 2023 - Dr. Niels Michael Dörr-Jerat
- Inzidenz früh auftretender kolorektaler Malignome von 1994 bis 2021 in Deutschland: eine registerbasierte Studie - Dr. Sven Voigtländer
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Movember
Movember Deutschland ist eine jährliche Initiative, die im November stattfindet, um auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen. „Movember“ ist eine Wortschöpfung aus „moustache“ (englisch für Schnurrbart) und „November“. Im November lassen sich weltweit Männer einen Schnurrbart wachsen, nicht aus Modegründen, sondern um ein Zeichen zu setzen. Ziel ist es, das Bewusstsein für wichtige Männerthemen zu stärken, insbesondere für Prostatakrebs, Hodenkrebs, psychische Gesundheit und Suizidprävention bei Männern. Die Bewegung wurde 2003 in Australien gegründet und hat sich inzwischen weltweit etabliert. |
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Auswertungsbögen werden versendet
Das Landeskrebsregister versendet wieder Auswertungsbögen (AWB). Zum Ende jeden Jahres werden die Auswertungsbögen Klinik und Praxis und der Auswertungsbogen Pathologie an unsere Melderinnen und Melder versendet. Diese enthalten Auswertungen zu den Tumordaten der Patientinnen und Patienten der jeweiligen Einrichtung – im Vergleich zu den Daten für ganz NRW. In diesem Jahr erhalten 1.864 Einrichtungen einen Auswertungsbogen: 296 Krankenhäuser, 1.472 Praxen, MVZ oder Screening-Einheiten sowie 96 Pathologien. Um die Melderinnen und Melder bei der Interpretation der Auswertungen zu unterstützen, bietet das Landeskrebsregister NRW im Januar Beratungstermine an. Hier geht es zu den Terminen. |
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Gewusst wie
TNM und Stadiengruppierung nach UICC bei Schilddrüsenkarzinomen Die TNM 8 findet bei Karzinomen Anwendung: eingeschlossen sind papilläre, follikuläre, schlecht differenzierte, Hürthlezell- und undifferenzierte Karzinome. Die Stadiengruppierung erfolgt differenziert nach verschiedenen Typen:
1. Papilläre, follikuläre und schlecht differenzierte Schilddrüsenkarzinome Das Alter der Patienten ist ein zusätzlicher Faktor bei der Stadiengruppierung • Unter 55 Jahre • 55 Jahre und mehr 2. Medulläre Schilddrüsenkarzinome 3. Anaplastische Schilddrüsenkarzinome |
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