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LKR Newsletter Mai 2020 / 21. KW

 

MELDERSCHULUNGEN JETZT ALS WEBINARE

Das Landeskrebsregister NRW bietet jetzt die Melderschulungen als Webinare an. Denn Präsenzveranstaltungen sind bis zum 31.08.2020 per Erlass untersagt und Social Distancing gilt für jede persönliche Begegnung bis auf Weiteres. Die Inhalte der Melderschulungen wurden explizit für das Webinar-Format aufbereitet.

In der ersten Webinar Melderschulung mit dem Schwerpunkt Kolonkarzinom, die am 23.04.2020 stattgefunden hat, wurde das LKR NRW mit seinen hoheitlichen Aufgaben vorgestellt und die rechtliche Grundlage für die Krebsregistrierung erläutert. Es wurden Fragen zu meldepflichtigen Ereignissen, Meldungsinhalten sowie zu organspezifischen Besonderheiten beantwortet. Auch wurde die Theorie anhand von praktischen Fallbeispielen erläutert. Zum Abschluss wurde auf häufige Dokumentationsfehler eingegangen und anhand eines Beispiels die Datennutzung im Rahmen der Qualitätssicherung illustriert. Die Leiterin der klinischen Auswertungsstelle Dr. Dominique Werner und die Koordinatorin für den Regierungsbezirk Münster Dr. Eva Ferlemann moderierten gemeinsam das zweistündige Webinar. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln und Münster hatten die Möglichkeit, im Chat oder mündlich Fragen zu stellen, so dass eine Diskussion möglich war.

In diesem Jahr wurden die Melderschulungen analog zu den Schwerpunkten der Qualitätskonferenzen konzipiert, die immer bestimmte Entitäten thematisieren. Die zweite Melderschulung mit dem Schwerpunkt Kolonkarzinom findet am Donnerstag, den 28.05.2020 statt.

Anmeldung zur Melderschulung

Weitere Informationen zu den Qualitätskonferenzen und Melderschulungen unter Termine auf unserer Website.



Immer mehr Melder erhalten aggregierte Rückmeldungen

Die Klinische Auswertungsstelle wird in diesem Jahr erstmals zwei unterschiedliche Auswertungen an einen großen Teil der Einrichtungen versenden, neben dem Auswertungsbogen wird jetzt auch eine Meldungsübersicht erstellt.

Die Meldungsübersicht gibt einen Überblick über die Qualität der Meldungen, die Vollständigkeit der Daten und die Vergütungsfähigkeit. Damit erhalten die Einrichtungen ein Feedback für ihre interne Dokumentationsqualität. Die Meldungsübersicht wird im Verlauf des Sommers versendet, aktuell werden die Ansprechpartner/innen in den Einrichtungen ermittelt.

Der Auswertungsbogen wurde letztes Jahr bereits an einige Einrichtungen versandt und wird dieses Jahr weiterentwickelt. Dieser gibt eine Übersicht über die stattgefundene onkologische Versorgung auf Grundlage der eingegangenen Meldungen. Damit leistet das Landeskrebsregister NRW einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der medizinisch-onkologischen Behandlung und Versorgung der Krebspatienten. Zum Ende des Jahres wird der Auswertungsbogen an die Leistungserbringer versandt, die ein entsprechend hohes Meldeaufkommen haben. Hierbei werden Kliniken, onkologisch tätige Praxen sowie Pathologien mit den Dokumenten versorgt

Darüber hinaus sind die Kollegen und Kolleginnen der klinischen Auswertungsstelle im kontinuierlichen Dialog mit den Einrichtungen, um Fragen rund um die Krebsregistrierung und Tumordokumentation zu beantworten. Denn eine gute Datenbasis ist die Grundlage für die klinische und epidemiologische Auswertung und für innovative Forschungsvorhaben zur onkologischen Versorgungs- und Pflegequalität.



Auf dem Weg zur ISIS 12 Zertifizierung

Das Landeskrebsregister NRW führt zurzeit ein Informations-Sicherheitsmanagement-System nach ISIS 12 ein. ISIS12 (kurz für Informations-Sicherheitsmanagement-System in 12 Schritten) ist ein Modell zur Einführung eines Information Security Management System (ISMS). Es wurde speziell für den Einsatz in Kommunen und KMU entwickelt. ISIS12 beinhaltet konkrete Maßnahmen zur systematischen und kontinuierlichen Erhöhung der Informationssicherheit, die sich auf die Inhalte der IT-Grundschutz-Kataloge und der ISO/IEC 27001 stützen. ISIS12 ist eine unabhängig zertifizierbare Einstiegsstufe in ein ISMS. Die Kompatibilität zu IT-Grundschutz und ISO/IEC 27001 ermöglicht einen späteren Umstieg auf ein umfangreicheres ISMS (z. B. ISO/IEC 27001 auf Basis IT-Grundschutz) mit höherem Schutzniveau. Das LKR NRW strebt über diesen Zwischenschritt mittelfristig die Zertifizierung auf Basis des IT-Grundschutz an.

Aktuell werden die inhaltlichen Grundlagen für die Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet. Es ist ein Prozess in 12 Schritten, um ein belastbares Informations-Sicherheitsmanagement-System im Unternehmen zu etablieren, das auch aktiv im Arbeitsalltag umgesetzt werden kann. Neben den inhaltlichen Schritten, die von der Erstellung von Leitlinien, über die Fixierung von IT-Dokumentationsstrukturen über die Identifizierung von kritischen Applikationen bis hin zu passgenauen Sicherheitsmaßnahmen führen, ist die Sensibilisierung und die Schulung der Mitarbeiter/innen ein zentraler Erfolgsfaktor für die Umsetzung. Der gesamte ISIS 12 Prozess wird mit externer Unterstützung durch die Firma ‚Materna‘ begleitet.



IT-Sicherheitsexperte organisiert Mitarbeiterschulungen mit online Kursen

Informationssicherheit hat im LKR NRW höchste Priorität. Der Schutz sensibler Informationen ist eines unserer zentralen Anliegen, um das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Patientinnen und Patienten sowie Melderinnen und Melder zu gewinnen und zu erhalten. Neben dem betrieblichen Datenschutzbeauftragten hat das LKR NRW daher mit Vadim Golembo auch einen betrieblichen Informationssicherheitsbeauftragten bestellt. Seine Aufgabe besteht in der Überwachung der Einhaltung eines hohen Standards der Informationssicherheit im Unternehmen.  Vor diesem Hintergrund müssen die Mitarbeiter/innen im Umgang mit Hard- und Software sensibilisiert und regelmäßig geschult werden.

Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig, zeit- und ortsunabhängige für die Belange der Informationssicherheit zu sensibilisieren, stellt das LKR NRW die regelmäßigen Schulungen nun auf ein komplett digitales Angebot um. Dieses Angebot enthält Schulungsunterlagen und die Möglichkeit der Überprüfung des Lernerfolges. Mit dem diesem neuen Angebot können die Beschäftigten den Kurs individuell regelmäßig in den Arbeitsalltag einbauen ohne an aufwendigen Präsenzveranstaltungen teilnehmen zu müssen. Dieses Kursangebot wird kontinuierlich weiterentwickelt, um sich den wachsenden und sich ändernden Anforderung an die IT-Sicherheit anzupassen.



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