Organisation

Das Landeskrebsregister NRW besteht aus vier Abteilungen: Datenannahmestelle (DAS), Zentrale Dienste, Datenvalidierungs-, Datenspeicherungs- und Datenauswertungsstelle (DVSS) und Epidemiologie.

Die Abteilung Datenannahmestelle ist aufgrund der besonderen Anforderungen des Datenschutzes nach § 9 LKRG räumlich und personell von den anderen Abteilungen getrennt. Die Geschäftsstelle nach § 3 Abs. 7 LKRG ist als Stabstelle direkt der Geschäftsführung zugeordnet.

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Dr. Andres Schützendübel ist alleiniger Geschäftsführer und vertritt das Landeskrebsregister NRW gerichtlich und außergerichtlich. Parallel zu seinen Aufgaben als Geschäftsführer leitet er die Abteilung „Zentrale Dienste mit den Fachbereichen Personal, Haushalt / Controlling und Öffentlichkeitsarbeit“.

 

Markus Waitz als Prokurist ist der ständige Vertreter der Geschäftsführung.

Die Geschäftsstelle des Landeskrebsregisters NRW wurde gemäß § 3 LKRG NRW neben anderen Stellen  zum Zweck der Registerführung eingerichtet und als Stabsstelle auf Ebene der Geschäftsführung angesiedelt. Die Leiterin der Geschäftsstelle ist Frau Heike Bertram.

Aufgaben der Geschäftsstelle:

  • Ansprechpartnerin für alle Fragen zu Angelegenheiten des Landeskrebsregisters NRW
  • Bearbeitung und Entscheidung über Anträge zur Datenbereitstellung gemäß §§ 22 und 23 Landeskrebsregistergesetz NRW
  • Fungiert als Geschäftsstelle für die Gremien Wissenschaftlicher Fachausschuss und Beirat
  • Berücksichtigung des regionalen Ansatzes im Sinne des § 65c SGB V im Rahmen der Organisationsstrukturen und bei der Aufgabenwahrnehmung des Landeskrebsregisters NRW

Finanzierung

Das Landeskrebsregister NRW ist als integriertes Krebsregister nach § 1 LKRG vom Land Nordrhein-Westfalen sowohl mit der klinischen wie auch mit der epidemiologischen Krebsregistrierung beauftragt worden.

Nach § 5 LKRG wird die klinische Krebsregistrierung durch Krebsregisterpauschalen nach § 65c SGB V im Wesentlichen durch die Krankenkassen finanziert. Die Finanzierung der epidemiologischen Krebsregistrierung wird als staatliche Aufgabe zu 100 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen.  

Die Deutsche Krebshilfe unterstützt die Aufbauphase mit Investitionsmitteln in Höhe von rund 950.000 Euro.