Unser Auftrag

Das Wohl von Menschen, die an Krebs erkrankt sind.

Ziel der Arbeit des Landeskrebsregisters NRW ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der medizinisch-onkologischen Behandlung und Versorgung und damit zur Erhöhung der Überlebenschancen und der Lebensqualität von Krebspatienten zu leisten.

Integriertes epidemiologisch-klinisches Landeskrebsregister NRW

Das Landeskrebsregister NRW hat den gesetzlich verankerten Auftrag, fortlaufend und flächendeckend Daten über das Entstehen, das Auftreten, die Behandlung und den Verlauf von Krebserkrankungen zu sammeln, zu verarbeiten, wissenschaftlich auszuwerten und zu publizieren. Darüber hinaus werden die Daten der Forschung zur Verfügung gestellt. Bei der epidemiologischen Auswertung stehen Fragen zur zeitlichen und räumlichen Verteilung und Häufigkeit bestimmter Krebserkrankungen und deren möglichen Ursachen im Mittelpunkt. Bei der klinischen Auswertung steht die Qualitätssicherung und die Darstellung des gesamten Behandlungsverlaufs der Krebspatienten im Fokus. Beide Komponenten sind seit April 2016 unter dem Dach des integrierten epidemiologisch-klinischen Landeskrebsregisters NRW vereint.

Aufgaben der Landeskrebsregister

Die Landeskrebsregister in allen 16 Bundesländern haben die Aufgabe, Daten und Fakten zu den Krebserkrankungen zu sammeln und diese für die epidemiologische und klinische Auswertung und Forschung dem Gesundheitswesen zur Verfügung zu stellen. Jährlich erhalten die Krebsregister insgesamt ca. 500.000 Meldungen zu Neuerkrankungen krebskranker Menschen sowie ca. 360.000 Meldungen über Sterbefälle und Todesursachen. Damit stellen sie die Basis der Datengrundlage sicher und erfüllen sowohl in epidemiologischer als auch in klinischer Hinsicht wichtige Funktionen im Gesundheitswesen, dazu zählen:

  • die kontinuierliche Beobachtung des Krebsgeschehens wie die Häufigkeit von Neuerkrankungen, Sterblichkeit und Prognosen
  • die Dokumentation des Verlaufs von Tumorerkrankungen, einzelner Behandlungsschritte, Nachsorge, Rückfälle, Überleben und Tod
  • die Analyse zeitlicher Verläufe und regionaler Verteilungen
  • die Unterstützung von Wissenschaft und Forschung
  • die Planung und Bewertung der onkologischen Patientenversorgung
  • Hilfestellung bei der Entwicklung von erfolgreichen Behandlungsmethoden